Lösungsansätze

An vielen Stellen und auf unterschiedlichen Wegen versuchen kreative Menschen, Lösungen für die Wohnungsnot zu finden. 

Hier einige Beispiele:

In der sogenannten Indianersiedlung in Köln-Zollstock haben „die Siedler ein eigenes Konzept entwickelt, das selbstbestimmtes Wohnen für Siedler, ältere Menschen und Flüchtlinge vorsieht“. Innerhalb dieses Konzeptes möchte die Siedlergenossenschaft anstelle der von der Stadt Köln geplanten Containerbauten mit den Geflüchteten gemeinsam Wohnraum schaffen.

Architekturstudierende der TH Köln haben im Rahmen des Projektes „mixed integration“ Bauentwürfe in Köln-Ehrenfeld und Köln-Deutz entwickelt, die ein gemeinsames Wohnen und Leben von Geflüchteten, Studierenden und Familien vorsehen.

Der gemeinnützige Verein Bauen, Wohnen, Arbeiten e. V. verfolgt ebenfalls ein Konzept des Wohnens mit sozialen Strukturen. In Köln-Ossendorf besteht bereits ein Areal, in welchem 130 Personen in Häusern, bewohnbaren Bauwagen und Gartenhäuschen wohnen – inmitten von Freiflächen für den Gemüseanbau, die Hühnerhaltung und Kinderspielplätze. Es gibt Gemeinschaftsräume und die Bewohner*innen bestimmen die Regeln des Zusammenlebens selbst. Die Häuser sind je nach Lebensstruktur aufgeteilt, das heißt: Familien wohnen mit anderen Familien, Ältere mit anderen Senioren und junge Alleinstehende mit anderen ledigen jungen Erwachsenen zusammen. Wenn sich die Lebensstruktur ändert, werden auch die Häuser gewechselt. Gebaut wird so weit wie möglich selbst, ansonsten werden lokale Handwerksbetriebe mit einbezogen. Ein neues Projekt soll in Köln-Bilderstöckchen starten.

Weitere Beispiele nehmen wir gerne in unsere Liste auf! Bitte meldet euch unter info(at)wohnen-wagen.de