Ohne Kerosin Nach Berlin – WohnenWagen! ist dabei

Die Students For Future wollen eine Radtour von Köln nach Berlin vom 04.-18.09.2020 organisieren. Sie wollen in einer großen Gruppe in ca. 13 Etappen (plus Pausetage) die Strecke abfahren und an einzelnen Orten, die im Klimakontext stehen, Aktion wie Mahnwachen und Demos abhalten.

Der Start ist am 04.09. von der Großdemo von Fridays For Future.  WohnenWagen wird dabei sein!

Mehr Infos: sff-koeln.de/ohne-kerosin-nach-berlin/ 

Shut down Mietenwahnsinn – sicheres Zuhause für alle!

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages werden am 20.Juni in zahlreichen Städten, darunter Aachen, Berlin, Bochum, Dresden, Düsseldorf, Frankfurt (M), Freiburg, Göttingen, Hannover, Köln, Marburg, München, Potsdam und Witten Mieterinitiativen und stadtpolitische Gruppen protestieren.

Das „Kölner Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn“ ruft zu einer Kundgebung auf dem Heumarkt auf, bei der vor allem Betroffene zu Wort kommen sollen.

Samstag, 20. Juni 2020, 13:00 bis 15:00 Uhr.

Die Forderungen:

1) Mietschulden erlassen

Mietschuldenerlass bei Wohnraum und Kleingewerbe statt Subventionen für hohe Mieten und Finanzinvestoren!

2) Mieten senken – Gewinne umverteilen

Höchstmieten festsetzen! Krisengewinne abschöpfen und Wohnungskonzerne vergesellschaften!

3) Wohnungen für alle!

Wohnungslose und Geflüchtete in Wohnungen unterbringen!

Zwangsräumungen, Versorgungssperren und Kündigungen verhindern!

In Köln werden die Mieten unbezahlbar. Der Wohnungsmarkt versagt. Er bedient nur die zahlungskräftige Nachfrage. Wohnen muß man sich leisten können. Solange die Wohnung Ware ist, bleibt für Investoren und Vermieter der Wohnungsmangel erwünscht und treibt immer mehr Menschen auf die Straße oder in Sammelunterkünfte. Die COVID-19-Pandemie verschärft diese Krise dramatisch. Seit der Finanzkrise von 2008 fließen wachsende Kapitalmassen in die Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

Kalle Gerigk von der Initiative Recht auf Stadt meint dazu: „Mit Grundstücken und Wohnungen wird spekuliert. Die Gewinne haben die Mieterinnen und Mieter zu bezahlen – auch jetzt, wo durch Kurzarbeit und wachsender Arbeitslosigkeit die Einkommen einbrechen.“

Dorothea König von der Initiative Wohnen Wagen ergänzt: „Die Frist für den Mieter*innen-Kündigungsschutz bei Corona-bedingter Zahlungsunfähigkeit endet am 30. Juni. Eine Verlängerung ist zwingend notwendig.“

Kontakt: Kalle Gerigk 0176 62933017

Offener Brief an OB und Rat: Wohnen für alle – wie sieht die Bilanz am Ende der Ratsperiode aus? Wie geht es weiter? (06.04.2020)

wohnen

Wir – die Initiative WohnenWagen – haben uns mit einem offenen Brief an Frau Oberbürgermeisterin Reker und den Rat der Stadt Köln gewandt. Anhand verschiedener Beispiele aus Deutschland zeigen wir auf, wie Wohnen für alle ermöglicht werden kann. Am Ende fragen wir, was in der zu Ende gehenden Ratsperiode in Köln geleistet wurde und bitten darum, dass zukünftige Bauvorhaben durch die GAG und städtische Wohnbaugesellschaften realisiert werden.

Wir werden über die Antworten berichten!

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Offener Brief vom 06.04.2020

Sehr geehrte Frau Oberbürgermeisterin,

liebe Ratsmitglieder,

sehr geehrte Damen und Herren, 

in den letzten Monaten der Ratsperiode haben wir, die Initaitive WohnenWagen, einge Fragen und Anregungen an Sie:

I

Betr.: KStA, 27. März 2020 „Dringend gesucht: Seniorenwohnungen“

In dem o.g. Artikel wird die Freude benannt, dass nach jahrelangem Warten 150 Wohneinheiten gebaut werden können. Gebaut werden sollen u.a. 40 Reihenhäuser und 67 seniorengerechte Wohnungen. Nicht genannt wird, ob auch Wohnungen gebaut werden, die Leute mit kleinerem Einkommen: Polizist*innen, Krankenschwestern*, Verkäufer*innen usw. bezahlen können.

Bauherrin ist die Interhomes aus Bremen. Interhomes-Chef Frank Vierkötter im Interview des „Weser Kuriers“ vom 4.6.18: „ Eine Gasleitung oder Wasserleitung ist bei einem Haus im Niedrigpreissektor nun einmal genauso teuer wie bei einer Luxuswohnung. Deswegen sind viele meiner Kollegen nur im Hochpreissegment tätig.“Auch wenn Interhomes möglicherweise nicht ganz so hochpreisig baut wie Pandion, TAS, WvM u.a. so dürfte doch der größte Teil der geplanten Wohnungen nicht für die Polizeibeamtin, Verkäuferin, Krankenbruder pp leistbar sein.

 

 II

Zitate aus „Manager Magazin“

Das Problem: Zu wenig Wohnungen, zu hohe Preise und Mieten

Kern des Problems ist jedoch: Es gibt vor allem in den Großstädten zu wenig Wohnungen, und es werden zu wenige neu gebaut. So ist die Zahl der privaten Haushalte in den zehn größten deutschen Städten laut der Ratingagentur Scope seit 2010 um 600.000 gestiegen – im gleichen Zeitraum wurden aber nur 250.000 neue Wohnungen fertiggestellt. Besonders fatal für Arbeitslose und Geringverdiener: Es gibt immer weniger Sozialwohnungen – knapp 2,9 Millionen waren es im Jahr 1990, derzeit sind es nur noch 1,15 Millionen. Und es werden noch weniger, weil in den kommenden Jahren weitere Wohnungen aus der Sozialbindung herausfallen. „Der Nachfrageüberhang verschärft sich und wirkt als Preistreiber sowohl bei den Mieten als auch bei den Kaufpreisen“, sagt Andre Schmöller, Geschäftsführer beim Immobilienunternehmen Domicil Real Estate in München.

 

III

Mit einer Architekturbörse hat Hamburg ein Verfahren aus Produktentwicklung, Standortmarketing und Grundstücksvertrieb erfolgreich umgesetzt. Damit wird der Fokus über den reinen Grundstücksverkauf hinaus auf die Realisierung hochwertiger und bezahlbarer Architektur und das Entstehen stabiler Nachbarschaften gelegt.Alle Häuser müssen mindestens den Standard KfW-Effizienzhaus 55 sowie die Auflagen der Hamburgischen Klimaschutzverordnung erfüllen. 

Das Architekturbüro Limbrock & Partner realisiert mit dem Finanzier Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft einen Geschosswohnungsbau, der den zukünftigen Bewohnern eine 8 Euro Netto-Kaltmiete (pro Quadratmeter Wohnfläche) auf dem freien Wohnungsmarkt zusichert. Dies war eine Auflage des Hamburger Senats und das Beispiel zeigt, dass auch ohne öffentliche Förderung ein sozialverträglicher Geschosswohnungsbau möglich ist. 

Das Büro schaffte dies mit der Begrenzung in der Bauausführung auf Notwendiges und der Verwendung moderner Bauverfahren. Z.B. Einsatz von seriellen Holzfertigteilen. (Fertigstellung Ende 2018). Die finanzierende Schweizer Versicherung beansprucht eine Rendite von mindestens 4% des eingesetzten Kapitals. 

 

 IV Aus der SZ vom 4.4.2020:

Seit 14 Jahren analysiert das Beratungsunternehmen Bulwiengesa in seiner Projektentwicklerstudie, wie viel in den deutschen Metropolen gebaut wird. In die aktuellen Zahlen, die Bulwiengesa in dieser Woche vorstellte ist die Corona-Krise noch gar nicht eingerechnet. Wie in jedem Jahr hat Bulwiengesa untersucht, wie viele Wohnungen derzeit geplant werden, sich in der Bauphase befinden oder vor Kurzem fertiggestellt wurden. Das aktuelle Projektvolumen ging der Studie zufolge im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent zurück. Untersucht wurden die Immobilienmärkte in Berlin, Hamburg, München, Stuttgart, Frankfurt, Köln und Düsseldorf. In allen Städten werden weniger Wohnungen geplant oder gebaut, nur Berlin macht eine Ausnahme: In der Hauptstadt stieg das Projektvolumen um 2,4 Prozent.

Ein wesentlicher Grund für den Aufwärtstrend in Berlin sind die Aktivitäten der kommunalen Unternehmen, die seit einigen Jahren wieder neu bauen statt nur ihre Bestände zu verwalten. Auch in anderen Städten zeigt sich immer deutlicher, dass sich das Gewicht der Akteure verschiebt. Denn viele Kommunen haben das Ziel ausgegeben, mit ihren eigenen Gesellschaften wieder mehr selbst zu bauen. Fast immer sind das Mietwohnungen, meist im unteren oder mittleren Preissegment. Da viele städtische Unternehmen über Jahrzehnte gar nicht gebaut hatten, lief die Neubau-Offensive zunächst nur schleppend an. Jetzt schlagen sich die politischen Entscheidungen immer deutlicher in Zahlen nieder. Kommunale Unternehmen wie die Degewo und Howoge in Berlin, die ABG in Frankfurt oder die Gewofag in München gehören mittlerweile zu den größten Projektentwicklern. So stieg die Anzahl neuer Mietwohnungen in den untersuchten Städten deutlich an, im vergangenen Jahr um 11,5, in diesem Jahr immerhin noch um 5,9 Prozent. Der Anstieg geht allerdings zulasten des klassischen Bauträgergeschäfts, das seit 2018 rückläufig ist. In diesem Jahr ist der Rückgang mit 6,8 Prozent so stark, dass auch die wachsenden kommunalen Unternehmen den Verlust nicht kompensieren können, am Ende insgesamt also weniger Wohnungen gebaut werden.

Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig. Wie die Studie zeigt, bauen seit einigen Jahren viele Bauträger wieder lieber Büros statt Wohnungen. Denn die Leerstände von Gewerbeimmobilien sind in vielen Metropolen extrem niedrig und die Büromieten deutlich gestiegen.

 

V

Wie sind die Zahlen der Kölner kommunalen Unternehmen? Nach unserem Eindruck ist die Kölner Stadtspitze noch lange nicht aufgewacht. Die Bauverwaltung vergibt Chancen. Frau Herr hätte beim Projekt Q111 wenigstens den Neubau der Wohnungen verlangen können, die durch die Entmietung und den Abriss des Wohnhauses 111 wegfallen. Stattdessen beruft sie sich auf die von der Immobilienlobby genannten Bedarfe (Hintergrund s.o.

Die Ratsperiode neigt sich dem Ende zu. Sie können die vergangenen 5 Jahre bilanzieren:

– Wieviele Wohneinheiten von „Wohnen für Alle“ hat die Stadt Köln planen und bauen lassen und

– wieviele Wohneinheiten für die Wohlhabenderen?

– Wie groß war der Anteil der gewerblichen Flächen am Bauvolumen? 

In der Stadtverwaltung sehen wir leider keine nennenswerten Kräfte, die dem derzeitigen ZDF-Virus-Slogan „Alle für Alle“ im Wohnungsbau folgen möchten. Im Gegenteil, Herr Greitemann favorisiert in seiner Praxis nach wie vor – z.B. mit den Visionen der Pandion – das „Wohnen für die Wenigen“  bei dem internationale Geldunterbringer darauf spekulieren, dass sich die verbauten Steine vergolden werden.

Warum kann die Stadt Köln nicht einmal dem Beispiel Hamburg folgen? Wenn der Schweizer Versicherung „Helvetia“  4% Rendite reichen…….?

Wir bitten Sie herzlichst und höflichst:

Geben Sie als politisch Verantwortliche der Stadtverwaltung den Auftrag, mit absolutem Vorrang von der GAG und der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Schulen, Kindergärten und „Wohnen für Alle“ realisieren zu lassen.

Damit unsere Stadtgesellschaft Gemeinschaft bleiben kann.

Wir freuen uns über eine Antwort.

Mit herzlichen Grüßen

WohnenWagen

Kölner Aufruf zu Aktionstag „Wohnen für Menschen statt für Profite!“

Mieten steigen. Wohnen wird unbezahlbar, solange die Wohnung eine Ware ist.

Regierungen und Stadträte verkaufen seit Jahrzehnten öffentliches Wohneigentum an private Konzerne. Aus Wohnungen werden Spekulationsobjekte. Sie werden in Büros, Ferienwohnungen oder leerstehende Geldanlagen umgewandelt. Die neuen Eigentümer, wie Vonovia und LEG sanieren und modernisieren, um die Mieten zu erhöhen.

Wir erhalten Kündigungen und Eigenbedarfsklagen, werden gewaltsam zwangsgeräumt, aus den Vierteln gerissen, auf die Straße gesetzt. Als Wohnungslose werden wir gezwungen, unter unwürdigen Bedingungen zu leben. Es kann jede*n treffen!

Das Angebot des Wohnungsmarktes versagt vor der Aufgabe, genügend bezahlbaren Wohnraum bereit zu stellen. Der Ausverkauf der Stadt im Interesse einiger weniger ist kein Naturgesetz, sondern die Konsequenz eines profitorientierten Wirtschaftssystems.

Wir wollen diese Ungerechtigkeit und Gewalt nicht mehr dulden! Wir widersetzen und solidarisieren uns.

Wir sagen, „Es reicht!“

Hunderttausende sind für eine gerechte Stadtpolitik und Mietenpolitik auf die Straßen gegangen. Zuletzt zum europaweiten Aktionstag am 6.4.2019 in fast 50 Städten. Dieser hartnäckige Protest hat erreicht, was noch vor kurzem undenkbar schien: bundesweit wird über Mietendeckel und die Enteignung großer Wohnungsunternehmen diskutiert.

Am 28.3.2020 werden wir gemeinsam und international protestieren.

Wir fordern:

  • bezahlbaren Wohnraum für Alle!

  • wirksamen Mietendeckel!

  • Stopp den Zwangsräumungen!

  • Wohnungen für Obdachlose!

  • Enteignung der privaten Wohnungskonzerne!

  • demokratische Mitbestimmung und kollektive Rechte für MieterInnen!

  • Zweckentfremdung muss aufhören! Schluss mit der Spekulation von Leerstand! Leerstand ist illegal und muss bestraft werden!

  • GAG Wohnungen müssen kommunal und sozial sein!

  • eine Neue Wohnungsgemeinnützigkeit, also Steuerbefreiung für soziale Wohnungsgesellschaften, die auf Profite verzichten!

  • das Ende der Bodenspekulation! Grundeigentum in Gemeineigentum!

Verteidigen wir unsere Wohnungen!

Wir werden den Druck solange erhöhen, bis unsere Forderungen erfüllt sind!

Zusammen zeigen wir:

Es gibt Protest, Widerstand, Solidarität und Alternativen!

Wohnen für Menschen statt für Profite!

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Ablauf der Demo „Wohnen für Menschen statt für Profite!“

Für Köln ist am 28. März ein Sternmarsch geplant. Drei Demonstrationen beginnen am Hans-Böckler-Platz (12.00 Uhr), am Chlodwigplatz (12.00 Uhr) und Ottmar-Pohl-Platz (11.00 Uhr). 14.00 Uhr Abschlusskundgebung auf dem Heumarkt.

 

HOUSING – HOMEACTION-DAY am 28.03.2020 / Statement von Kalle Gerigk

Bundesweites Aktionsbündnis ruft auf zum internationalen Aktionstag gegen Mietenwahnsinn und Verdrängung! Aus aktuellem Anlass wird die für den 28.März geplante Demonstration verschoben, neuer Termin folgt! Das Bündnis ruft aber zu gemeinsamen, gefahrlosen Veranstaltungen  am 28. März auf, um zu zeigen, dass die Wohnungsfrage heute wichtiger ist denn je ist. Zu aktuellen Infos Ein Statement von Kalle Gerigk „Die Corona-Krise ist auch eine Mietenkrise“ zum HousingHomeactionday mit Demonstration von zuhause aus

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6. April: Europaweite Aktionen gegen Mietenwahnsinn – Auch in Köln!

Unter dem Motto „Gemeinsam gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ sind zum europaweiten Aktionstag am 6. April in diesen Städten Demonstrationen und Aktionen geplant: Barcelona, Berlin, Dortmund, Dresden, Freiburg, Jena, Leipzig, Lissabon, München, Paris, Potsdam, Stuttgart und weitere folgen …

Köln ist dabei und WohnenWagen auch. Ihr findet uns an den an den Tagen vor der Demo hier:

  • Montag, 25.3., 10 – 12 Uhr: Albertus-Magnus Platz
  • Mittwoch, 27.3., 12 – 14 Uhr Chlodwigplatz
  • Freitag, 17.30 Uhr Rudolfplatz

Mehr Infos gibt es auf der Seite von Recht auf Stadt Köln

Zur Demonstration und zur Beteiligung an den Berliner Aktionstagen lädt das „Bündnis gegen Verdrängung und #Mietenwahnsinn“ ein. Das Mietenwahnsinns-Bündnis ist ein Gemeinschaftsprojekt einer Vielzahl von mieten- und stadtpolitischen Gruppen aus ganz Berlin und hat im letzten Jahr schon viele bundesweite Aktionen angestoßen. So haben z.B.25.000 Menschen im April 2018 in Berlin gegen hohe Mieten und Verdrängung demonstriert, unzählige Mieter*innen organisieren sich in Hausgemeinschaften, Leerstand wurde besetzt und Zwangsräumungen wurden blockiert. 

Die Demo wurde organisiert von Piraten, Jusos, Die Linke, DKP, Recht auf Stadt, WohnenWagen, Antifa Köln, IL Enteignen, Tanzen gegen TTIP, Wohnraum für Alle, IG.Bau, Solinetz Solidarische Nachbarschaft, Rollkofferblock, Inis aus Mönchengladbach, Düsseldorf, Aachen, Essen,

Die Kundgebung haben getragen:

Wir wollen Wohnen, DGB, Mieterverein, Mieterbund, Liga

Bald geht es los: WohnenWagen ist wieder im Südstadt-Karnevalszug am Start!

Die Initiative „Willkommen in der Moselstraße“ wird am Karnevalsdienstag wieder eine gutgelaunte, bunte Gruppe sein, die das abbildet, wofür sich die Initiative seit über vier Jahren einsetzen: ein friedliches Miteinander der Kulturen, Religionen und Nationalitäten, gelebte Integration und Freundschaften zwischen Alt- und Neukölnern.

Das Motto lautet dieses Jahr: Hier spielt die Musik!

Mehr Infos

 

Aufruf „Köln zeigt Haltung“: Auch WohnenWagen! ist Erstunterzeichner

Anfang Juli haben sich verschiedene Organisationen und Initiativen, die in Köln mit Geflüchteten arbeiten, zu gemeinsamen Aktionen und Kampagnen gegen den Rechtsruck und für die Recht von Geflüchteten abgestimmt.
 
Daraus ist nun eine gemeinsame Demo am Sonntag, 16.9. und ein Aufruf entstanden.
WOHNEN WAGEN! ist dabei!
 
Der Aufruf:
 
Köln zeigt Haltung: Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität
Aufnehmen statt Abschotten!
Menschen ertrinken. Retter*innen werden kriminalisiert. Menschen werden an der Flucht gehindert, Schutz vor Krieg und Verfolgung ist nicht mehr sichergestellt. Die EU und Deutschland haben sich von der Geltung des Flüchtlingsschutzes verabschiedet. Der Abschottung Europas, dem Versperren von Fluchtwegen und der Zusammenarbeit mit autoritären Regierungen fallen jährlich tausende Menschen zum Opfer.
Gegen diese Politik der Abschottung stehen wir auf: Wir fordern sichere Fluchtwege. Wir setzen uns ein für das Grundrecht auf Flucht und Schutz.
Wir fordern Bund und Land auf, das Angebot der Oberbürgermeisterin sofort umzusetzen, Geflüchtete aufzunehmen und Köln zuzuweisen.
Hierbleiben statt Abschieben!
Abschiebungen in Kriegs- und Krisenregionen und rechtswidrige Abschiebungen sind kein Tabu mehr. Lager in Unrechtsstaaten sind geplant, Familienzusammenführung ist kaum mehr möglich und das Kirchenasyl ist bedroht. Die Landesregierung NRW plant Lager, in denen Menschen 24 Monate ausgegrenzt werden.
Diese Politik nehmen wir nicht hin: Wir fordern eine den Menschenrechten verpflichtete, rechtsstaatliche Flüchtlingspolitik. Wir fordern: keine Abschiebungen aus Köln und NRW. Wir fordern die gleichberechtigte Teilhabe und Partizipation geflüchteter Menschen. Ihr Zugang zu Bildung, Arbeit, Gesundheit und menschenwürdigem Wohnen muss sichergestellt sein. Wir fordern eine sofortige Umsetzung der Bleiberechtsinitiative und ein Bleiberecht für Geduldete in Köln.
Solidarität statt Hetze!
Tag für Tag erleben wir die Angst der Menschen vor Abschiebung. Wir erleben die Zunahme rassistischer Hetze und Angriffe. Und wir erleben die Ausgrenzung geflüchteter Menschen im Alltag.
Der Hetze und Angstmache setzen wir das solidarische Köln entgegen: Wir respektieren die angeborene Würde und die gleichen und unveräußerlichen Rechte aller Menschen. Darum sind geflüchtete Menschen Teil unserer Gesellschaft.
Wir sind hier und wir sind viele. Wir engagieren uns tatkräftig und tagtäglich als Ehrenamtler*innen und Nachbar*innen, Mitschüler*innen und Kommiliton*innen, Kolleg*innen und Wachpersonal, in Willkommensinitiativen, Migrant*inneneinrichtungen, Flüchtlingsberatungsstellen, Kirchen und Gemeinden, Wohlfahrtsverbänden, in Verwaltung, städtischen Einrichtungen und in der Arbeitswelt. Wir machen Solidarität selbst.
Gemeinsam zeigt Köln Haltung – für Aufnehmen, Hierbleiben, Solidarität!
 

Soziale Kampfbaustelle in Köln-Mülheim

Zu wenig bezahlbarer Wohnraum ist nicht nur in der ehrenamtlichen Flüchtlingsarbeit ein großes Problem. Um sich gemeinsam mit anderen Akteuren gegen hohe Mieten, Vertreibung, Verdrängung und rassistische Ausgrenzung einzusetzen, lädt die Initiative „Wohnraum für alle“ zu einem dreitägigen Austausch und Vernetzen nach Köln-Mülheim ein.

 WOHNEN WAGEN! wird dabei sein.

Kommt vorbei zwischen dem 29.08. und dem 01.09.2018!

Die Soziale Kampfbaustelle findet statt im Mülheimer Stadtgarten und am Wiener Platz

Mehr Infos: wohnraumfueralle.noblogs.org

Geht doch! Ideen für bezahlbaren Wohnraum

Man kann die Hände über’m Kopf zusammenschlagen, selbigen in den Sand stecken, auswandern oder anders resignieren vor einem selbstgemachten Problem wie der Wohnungsnot. Oder man packt es an und sucht Lösungen.

Auf unserer Website möchten wir Lösungen vorstellen. Es geht, man kann schnell und preiswert guten Wohnraum schaffen. Wie, zeigen erfolgreiche Ansätze aus Köln und anderen Städten.

Zur Inspiration geht es hier

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Gerne! Meldet euch unter
info@wohnen-wagen.de