MIETEN STOPP! Denn dein Zuhause steht auf dem Spiel

3 zentrale Bausteine

So soll der Mietenstopp aussehen

1. Mieten einfrieren

Bundesweit für 6 Jahre

Die Mieten sollen auf dem jetzigen Stand flächendeckend und bundesweit für sechs Jahre eingefroren werden. Auch bei Wiedervermietungen braucht es strikte Oberwerte. Die Überforderung mit bislang überhöhten Mieten muss ein Ende haben. Im Klartext: Keine Mieterhöhungen mehr! Das gilt auch für Staffel- und Indexmieten.

2. Fairmieter*innen unterstützen

Ausnahmen mit Oberwerten

Damit faire Vermieter*innen, wie etwa viele Genossenschaften und private Vermieter*innen, nicht in Bedrängnis kommen, soll ihnen eine maximale Mietsteigerung von 2 Prozent jährlich erlaubt sein. Dies, insoweit die bislang gezahlte Miete bestimmte Oberwerte nicht übersteigt.

3. Bauen, bauen, bauen

Bezahlbare Mietwohnungen statt Luxus

Neubau ist ausgenommen, damit weiter dringend benötigter Wohnraum geschaffen wird. Klar sein muss aber auch: Niemand braucht weitere Luxuswohnungen. Neubau hilft nur, wenn bezahlbare Mietwohnungen entstehen!

Weitere Maßnahmen

 
 

Euch droht die nächste Mieterhöhung, eine Sanierung oder Umwandlung?

  1. Informiert Euch über Eure Rechte.
  2. Schließt Euch zusammen mit anderen Betroffenen.
  3. Nehmt Kontakt zu Initiativen vor Ort auf.
  4. Holt Euch rechtliche Hilfe (z.B. bei Organisationen & Initiativen aus unserem Bündnis).
  5. Unterstützt die Kampagne Mietenstopp.
 

Mietenstopp stärken -Materialien bestellen

Mach den MIETENSTOPP in deiner Stadt groß! Hier findest du alle hilfreiche Materialien dafür. Unseren informativen MIETENSTOPP-Falter, unser MIETENSTOPP-Poster (DIN A3), unsere stylischen MIETENSTOPP-Aufkleber und natürlich auch unsere legendäre MIETENSTOPP-Hand (50 x 80 cm).

19.6.2021: Mietenstopp – Aktionstag in Köln

Bundesweiter Aktionstag – Bündnis fordert sechsjährigen Mietenstopp

Am 19. Juni fanden in über 65 Städten Aktionen für einen bundesweiten sechsjährigen Mietenstopp statt. In Köln beteiligen sich neben unserem Aktionsbündnis gegen Verdrängung und Mietenwahnsinn auch DGB und Mieterverein. Der Tag begann um 11 Uhr mit einer Pressekonferenz (DGB & Mieterverein) im Deutzer Hafen. Anschließend startet eine Mietenstopp-Fahrrad-Tour mit verschiedenen Stationen auf beiden Seiten des Rheins.

Kalle Gerigk sagte dazu: „In Köln müssen viele Haushalte schon mehr als die Hälfte ihres Einkommens für die Miete aufbringen und die Angst vor der nächsten Mieterhöhung steigt. Zusätzlich verschärften die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie die Angst auf der Straße zu landen. Darum brauchen wir einen sofortigen bundesweiten Mietenstopp.“

„In Köln sind die Mieten in den letzten fünf Jahren um 22 Prozent gestiegen. Während 2016 für einen Quadratmeter noch 10,00 Euro zu zahlen waren, mussten Anfang 2021 bereits 12,20 Euro gezahlt werden. Die nächste Bundesregierung muss aktiv werden und den Mieterinnen und Mietern durch einen sechsjährigen Mietenstopp eine Atempause verschaffen“, ergänzt Klaus Adrian.

Bericht im Kölner EXPRESS:

https://mobil.express.de/koeln/demo-in-koeln-aktivisten-warnen-vor-heftiger-entwicklung-und-stellen-klare-forderung-38502978?originalReferrer=

Artikel im „Kölner Stadtanzeiger vom 21.6.2021:

Kölner Stadt-Anzeiger vom 21.6.2021

Route: Raum 13 Mühlheim – Deutzer Brücke zum Heumarkt – Maus WDR Breitestraße – Leerstände in Ehrenfeld 3 Häuser – – Friesenplatz (Abschlusskundgebung des Kölner Friedensforum)

 

 

Leerstand melden!!!

Seit dem 1. Juli 2014 gilt in Köln das Verbot der Zweckentfremdung von Wohnraum. Preiswerter Wohnraum in Köln ist knapp. Der Schutz und Erhalt des Wohnungsbestands hat deshalb eine wichtige Funktion. Ziel ist, die Wohnversorgung der Kölner Bevölkerung zu angemessenen Bedingungen zu gewährleisten.

Meldet Leerstände!!! Solltet Ihr eine Zweckentfremdung vermuten oder sogar einen zweckentfremdeten Wohnraum kennen, dann könnt ihr dies der Stadt mit dem folgenden Formular melden:
https://formular-server.de/Koeln_FS/findform?shortname=56-F38_WohnRZwEnt&formtecid=3&areashortname=send_html

Fragen und Antworten der Stadt Köln zum Wohnraumschutz:
https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/soziales/wohnen-wohnungshilfen/fragen-antworten-zum-wohnraumschutz

Einladung Buchvorstellung und Podiumsdiskussion

Die Gesetze der Marktwirtschaft sind so simpel wie gnadenlos:
Wer nicht zahlen kann, soll auch nicht wohnen.
Das Autor*innenkollektiv „Wohnen zwischen Markt, Staat und Gesellschaft“ hat ein Handbuch verfasst, welches eine sozialwissenschaftliche Perspektive auf das Wohnen gibt und aktuelle Debatten einem breiten Publikum zugänglich macht. In diesem Handbuch wird ein kompakter Einblick in zentrale Debatten und Konzepte zu Geschichte, Politik und Ökonomie des Wohnens gegeben.
In einer Podiumsdiskussion am 24.Juni 2021 um 18:30 Uhr stellen sie das Buch vor. Mit der Initiative Deutsche Wohnen & Co Enteignen, der Kampagne Mietenstopp und euch wollen die Autoren nach Schnittstellen und ungenutzten Potenzialen für eine beiderseitige Kooperation suchen und über Mythen in der Wohnungspolitik diskutieren.

https://www.youtube.com/watch%3Fv%3DRVxfuZlqqUE%20

Buchbestellung:

https://www.vsa-verlag.de/nc/buecher/detail/artikel/wohnen-zwischen-markt-staat-und-gesellschaft/

 

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